Ring Doorbell Testbericht

Der aktuelle Ring Doorbell Testbericht 

Ring Doorbell Testbericht

Verpackungsinhalt

Es wird neben der Ring Doorbell Kamera ein umfangreiches Sortiment für die Montage der Kamera mitgeliefert.

Hierzu zählen eine kleine Wasserwaage, ein Schraubendreher mit Torx und Kreuzschlitz, eine Diode für den Anschluss an einem Klingeltrafo, ein USB Kabel zum Laden des Akkus, ein Bohrer und die Montageplatte mit Schrauben und Dübel. Das ganze wirkt sehr gut verpackt und hochwertig. Der Torx Schraubendreher wird benötigt, sobald der Akku entladen ist und hierzu die Doorbell von der Montageplatte entfernt werden muss.

Montage der Ring Doorbell

Durch die mitgelieferte Wasserwaage kann die Montageplatte optimal an der Hausmauer ausgerichtet werden. Durch das umfangreiche Sortiment ist die Montage innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen. Sollte der Aufbauort auf dem Türrahmen sein, so müssen die Blechschrauben separat im Baumarkt erworben werden. Da der Button für die Registrierung im Wlan  auf der Rückseite der Kamera ist, kann diese erst nach Abschluss aller Arbeiten an der Montageplatte fixiert werden. Ob die Montageplatte im Laufe der Zeit spröde wird und der Kunstoff splittert, konnte bisher nicht geprüft werden.

Kamera

Die Kamera befindet sich in einem Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff. Neben dem Objektiv sind die Infrarot LEDs, für die Nachtaufnahmen und der Taster für die Klingel an der Front sichtbar.

Auf der Rückseite befinden sich ein micro USB Anschluss und der Button für die Registrierung im Wlan. Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 5200 mAh und soll die Ring Doorbell 6-12 Monate mit Strom versorgen. Im Test war der Akku nach 3 Monaten leer, wobei die Betriebsdauer stark von der Bewegungsmelderfunktion beeinflusst wird. Das Objektiv wird mit einem Blickwinkel von 180 Gad angegeben, auf den Video waren eher 170 Grad sichtbar. Die Kamera hat eine Auflösung von 720p, wobei diese bei einem schlechten Wlan- Empfang nicht dargestellt wird. Angaben zur Blende oder Anzahl der Megapixel liegen nicht vor. Bei einem guten Wlan- Empfang kann die Bildqualität als gut eingestuft werden. An die Demovideos, wie auf der Ring Homepage, kommt die Bildqualität allerdings nicht heran. 

Audio

Die Sprachqualität war gut, über die Ring App kann der Lautsprecher und das Mikrofon abgeschaltet werden. Die Lautstärke kann über die Regler am Smartphone erfolgen. Mehr Einstellungsmöglichkeiten an der Doorbell gibt es nicht.

App

Die App ist für Android und iOS verfügbar. Die Ring Doorbell Kamera kann nur über die Registrierung in der App in Betrieb genommen werden. Im Startpaket ist ein 30 tägiges Video Cloudrecording von Ring beinhaltet. Nach 30 Tagen muss ein Abo- Vertrag über 3 $ pro Monat oder 30 $ pro Jahr abgeschlossen werden. Andere Clouddienste werden fürs Recording bisher nicht angeboten. Über die App kann für den Bewegungsalarm das Blickfeld von 180 Grad über 11 Zonen eingeschränkt werden. Die Abstufung erfolgt in 36 Grad Blöcken und variiert von 1,5 bis 9 Metern Reichweite. Es kann somit der ganze Eingangsbereich vor der Haustüre abgedeckt werden. Die Empfindlichkeit kann in 3 Stufen geregelt werden, so dass nicht wegen jedem Tier, das in den Blickwinkel der Kamera kommt ein Alarm ausgelöst wird. Der Bewegungsalarm kann über die App abgeschaltet werden, so dass nur die Video- Türklingel- Funktion gegeben ist.

Über die App können weitere Benutzer eingerichtet werden, so dass alle Hausbewohner die Doorbell bedienen können. Die Videoübertragung erfolgt laut Hersteller vollverschlüsselt.

Fazit des Ring Doorbell Testbericht

Die Doorbell erfüllt ihren Zweck und ist ideal für die Nachrüstung einer Videotürklingel geeignet.

Verbesserungsbedarf ergibt sich im Wlan, da hier nur 2,4 Ghz zur Verfügung stehen und in der Auswahl eines anderen Couldrecording Dienstes.

Ring Doorbell Testbericht

Ring Doorbell Testbericht

 

2 Gedanken zu „Ring Doorbell Testbericht“

  1. Sehr interessanter Artikel!
    Ich beschäftige mich nun schon seit langer Zeit mit allen möglichen SmartHome kompatiblen Geräte. Was ich bei diesem Produkt sehr interessant finde ist die Tatsache, dass man die Videos der Kamera sogar in einer Cloud speichern kann. Dies war bis heute nicht bekannt. Für ein solches Feature sind 30$ meiner Meinung nach nicht einmal viel, da man ja sogar 30 Tage den Service kostenlos testen kann.

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